unsere "Philosophie"

unsere "Philosophie"

 

 

PLEASURE-Sättel - für alle Warmblut- und Gangpferde-Rassen -

stehen seit Jahren für Qualität, Funktion, Langlebigkeit und gesunde Pferde.
Tausende zufriedene Kunden sprechen für sich.
Die Preise für unsere Sättel (die Sie in der linken Spalte detailliert beschrieben finden) verstehen sich inklusive Arbeitszeit für die qualifizierte Anpassung mit Fein-Tuning der Polsterung vor Ort.

 

Die wichtigsten Eigenschaften unserer Qualitäts-Sättel:

für Reiter und Pferd

- seit Jahren in der Praxis bewährt !
- kürzer in der Sattellage geht´s kaum (i.d.R. 41 bis 44 cm)
- deutliche seitliche Freiheit am Widerrist

- überragender Kontakt zum Pferd
- guter und bequemer Sitz für den Reiter
- völlige Bewegungsfreiheit für Pferd und Reiter
- großflächige Gewichtsverteilung auf dem Rücken des Pferdes 

Material und Funktion

- sehr hochwertige und langlebige Qualität !
- ansprechendes zeitloses Design
- Farben: schwarz und dunkelbraun
- mehrschichtverleimter Holzbaum mit Stahlfedern
- Kissenfüllung: Naturwolle in einem atmungsaktiven Wollfilzmantel

- Lang-Gurtung, auf Wunsch auch Kurz-Gurtung
- viele individuelle Passformen
- von uns und jedem anderen guten Sattler bei Bedarf
veränderbar und umpolsterbar.

 

Die Betreuung nach dem Sattelkauf

Zu einem guten Sattel gehört auch eine gute Nachsorge. Wir empfehlen, ungeachtet von der Reiterqualität, einmal im Jahr eine Kontrolle der Polsterung im Hinblick auf Symmetrie und gleichmäßige Auflage durchführen zu lassen. Da wir ja alle nicht gerade sind und einseitig mehr Gewicht auf den Sattel machen, wird die Polsterung mehr oder weniger unsymmetrisch und Sie geben dadurch Ihrem Pferd eine indirekte, nicht gewollte "Dauerhilfe". Auch die Tatsache des „Vorwärtsreitens“ führt dazu, dass sich die Kissen ab Sitzposition nach vorne stärker setzen als im hinteren Bereich. Dadurch erscheint der Sattel im Laufe der Zeit zu eng am Widerrist oder fängt an zu rutschen oder kommt vorne zu tief. Dies sind typische Hinweise für eine erforderliche Polsterkorrektur und nicht etwa für eine Kammerveränderung oder gar den Kauf eines neuen Sattels.

 

 

Gedanken, die uns in unserer täglichen Arbeit seit Jahren begleiten ....

Was trieb/treibt uns an, Sättel zu bauen und sie ausschließlich über von uns geschulte Fachleute anpassen und verkaufen zu lassen ?

Wir gehen davon aus, dass Pferdebesitzer und Reiter, zu denen auch wir gehören, ihren Partner "Pferd" lieben und so lange wie möglich gesund und damit reitbar erhalten wollen.

Dagegen steht eine fast schon "industrielle" Entwicklung im Sattelbau, welche diese Ziele oft nicht mehr kompromisslos verfolgt. Besonders im letzten Jahrzehnt überschlugen sich Hersteller förmlich mit "Neuerscheinungen" von Sattelmodellen. Hervorgerufen wird dies in den meisten Fällen durch Anregungen von einigen Reitern im Spitzensport, die täglich eine neue Idee von noch höher und noch weiter haben ohne die mittelfristigen Auswirkungen auf Anatomie, Biomechanik und Psyche der Pferde zu kennen oder dadurch, dass einige Massenhersteller jeden Sattelverkäuferanfänger mit Sätteln beliefern und von diesen oft "unbrauchbare" Feedbacks für ihre Entwicklung bekommen.

Dem Endverbraucher "Freizeitreiter" und "Sportreiter" ist es nahezu unmöglich geworden, sich ein logisches Bild von einem funktionierenden Sattel zu machen. Man versucht dann einfach sein Glück und beginnt nicht selten seine Sattelodyssee damit, dass man sich z.B. an Weltmeisterreferenzen orientiert. Dass dies auch "falsch" sein kann, lesen Sie hier:

Folgendes "Zitat" zeigt auf, warum Reiter auch mit "negativen" Sätteln kurzfristig Erfolge erreiten können:

„Man kann zwar aus einer verspannten Rückensituation einen sehr spektakulären Bewegungsablauf erzielen, aber in der Regel nur über einen sehr begrenzten Zeitraum. Negative Spannung verschleißt ein Pferd. Kein Pferd der Welt kann über längere Zeit eine negative Spannung in Rücken und Rumpf ertragen, ohne Schaden zu nehmen im Rücken, an den Gliedmaßen, am Fesselträger und vielen anderen Stellen. Außerdem führen physische Spannungen über kurz oder lang bei einem Pferd selbstverständlich auch zu gravierendem psychischen Stress“

Zitat: Dr. Gerd Heuschmann, Reiter, Tierarzt, Buchautor und Referent vieler Seminare www.gerdheuschmann.de

 

Keine Angst liebe Sportreiter, auch Reiter mit Pleasure-Sätteln sind bei nationalen und internationalen Meisterschaften regelmäßig ganz vorne zu finden und dies über Jahre, nicht nur für kurze Zeit. Zugegebenermaßen wurden diese Pferde etwas länger ausgebildet, bevor man ihnen die Spitzenleistung abforderte. Ihre spektakulären Bewegungen beruhen auf dem Zugewinn an Gesamtmuskulatur und das kann eben den einen oder anderen Monat länger dauern.