Sprenger KK-Ultra Olivenkopfgebiss doppelt gebrochen


Sprenger KK-Ultra Olivenkopfgebiss doppelt gebrochen

Artikel-Nr.: 21140205

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Das Mittelstück des doppelt gebrochenen Gebisses wurde gekürzt (kein Gaumendruck).

Der Winkel des Mittelstücks wurde um 45° gedreht. Beim Anzug des Zügels liegt die Olive somit satt auf der Zunge, ohne zu quetschen. Die Tastempfindung der Zunge wird durch die neue Lage der seitlichen Gebissteile verstärkt angesprochen. Die Zügelhilfen des Reiters sind so noch präziser.

 

 

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Die Entwicklung der innovativen KK-Ultra Gebisse

Das Maul ist einer der sensibelsten Bereiche des Pferdekörpers. Deshalb ist es wichtig, es vorsichtig und sorgfältig zu behandeln. Das Gebiss im Pferdemaul ist eine wichtige Verbindung zwischen Reiter und Pferd. Deshalb ist es die Firmenphilosophie von SPRENGER, eine humane Kommunikation mit dem Pferd zu ermöglichen, die zugleich klare Hilfen gewährleistet.

Der Start eines einzigartigen Projekts

Im wesentlichen benutzte man früher einfach gebrochene Gebisse.

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Ein einfach gebrochenes Gebiss übt Druck auf die Seitenränder der Zunge aus. Wenn die Zügel angezogen werden und das Gebiss zu groß ist oder das Mittelstück zu dünn, kann die Zunge gequetscht werden. Ebenfalls kann Druck im empfindlichen Gaumen entstehen.
 
 
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Später kamen die ersten herkömmlichen doppelt gebrochenen Gebisse auf den Markt, die zwar angenehmer für das Pferd waren, aber leider nie die erhoffte Akzeptanz bei den meisten Reitern fanden, da sie in ihrer Einwirkung als zu schwammig empfunden wurden.
 

Deshalb nahm SPRENGER vor einigen Jahren das Projekt in Angriff, ein optimales Gebiss zu entwickeln, das der Anatomie des Pferdes angepasst ist und erheblich bessere Zügeleinwirkungen ermöglicht.

Zwei wichtige Fragen mussten geklärt werden, um dieses Projekt erfolgreich zu gestalten.

1. Wie viel Platz ist verfügbar für ein Gebiss im Pferdemaul?
Die Antwort sollte helfen, das richtige und passende Gebiss zu finden.

2. Welche anatomischen Strukturen sind bei der Gebissentwicklung zu berücksichtigen?

Zu unserer eigenen Überraschung ergaben unsere Recherchen, dass zu dieser Zeit weltweit noch keine derartige Erforschung des Pferdemauls stattgefunden hatte.

In Zusammenarbeit mit der Tierärztlichen Hochschule Hannover wurde über 2 Jahre lang ein breit angelegtes Forschungsprogramm durchgeführt, in dessen Verlauf zunächst eine Vielzahl an Pferdemäulern exakt vermessen wurde. Wir stellten fest, dass das Volumen in der Maulhöhe des Pferdes kleiner ist als ursprünglich angenommen und dass die Zunge die Maulhöhle nahezu komplett ausfüllt. Anhand dieser und einer Vielzahl anderer Ergebnisse fertigte SPRENGER dann verschiedene Gebissmodelle, mit denen Röntgenbilder erstellt werden konnten, die Aufschluss sowohl über die Lage im Maul als auch über die Bewegungen bei Zügeleinwirkung geben sollten.

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ohne Zügelanzug
 
 
 
 
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mit Zügelanzug
 
 

Neuentwicklung anhand der Forschungsergebnisse

Nach Auswertung von über hundert Röntgenbildern konnten nun Testmuster entwickelt werden, die der Anatomie des Pferdemauls optimal angepasst waren. Diese Muster wurden an verschiedene Testställe verteilt, um zu ermitteln, bei welchen Gebissen klare Instruktionen über die Zügelhilfen gegeben werden können. Die besten Ergebnisse erzielten doppelt gebrochene Gebisse, bei denen das Mittelstück - im Vergleich zu herkömmlichen Gebissen - gekürzt und in einem Winkel von 45 Grad nach vorne geneigt ist. 

Es zeigte sich, dass nur bei dieser Winkelstellung das Mittelstück sanft auf der Zunge liegt, die Gebisse deshalb eine erheblich bessere Anlehnung ermöglichen und sehr feine Zügeleinwirkung erreicht werden kann. Jede andere Winkelstellung bringt nicht den gewünschten Effekt - also weder ein um 20 Grad noch ein um 60 Grad gewinkeltes Mundstück erreicht die Wirkung der KK-Ultra Gebisse. 45 Grad ist der magische Winkel. 

Die so entstandenen KK-Ultra Gebisse haben sich seitdem vom Bereich der Freizeitreiter bis zum Profisport bewährt und stehen als Inbegriff für humanes und effektives Reiten. Der Erfolg der KK-Ultra Gebisse zeigt, dass es richtig war, diese neuen Gebisse zu entwickeln und deshalb sind wir stolz, das erste Unternehmen zu sein, das eine derartig wegweisende Forschung durchgeführt hat.
 

Die spezielle Wirkung der patentierten KK-Ultra Gebisse

Die innovativen KK-Ultra Gebisse nutzen den Tastsinn der Zunge, der bei Pferden ähnlich sensibel funktioniert wie bei uns Menschen. Die Zunge ist ein höchst empfindliches Sinnesorgan und verstärkt die Aufnahme der Signale, die bei Pferden durch das Gebiss gegeben werden. Bei Anzug der Zügel liegt das Mittelstück der KK-Ultra Gebisse satt auf der Zunge, ohne zu quetschen und ohne Druck auf Gaumen und Laden auszuüben. Die Verbindungsringe zum Mittelstück rollen über die Zunge. So wird die Tastempfindung der Zunge durch die neue Lage des Mittelstücks und der seitlichen Gebissteile verstärkt angesprochen. Die Zügelhilfen des Reiters sind präziser und gefühlvoll.

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WICHTIG! 

Kontrollieren Sie die richtige 
Lage des Gebisses im Pferdemaul. 
Die Pfeilspitze soll immer auf 
der linken Hand nach vorne zeigen!
 

Die Vorteile der KK-Ultra Gebisse im Überblick

 
 
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Ausführliche Informationen über die Entwicklung der KK-Ultra Gebisse sowie den kompletten Forschungsbericht der Tierärztlichen Hochschule Hannover finden Sie ebenfalls in dem von SPRENGER veröffentlichten Buch „Führen mit Gefühl“

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